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Wenn dekadente Hirnscheisse aufs blütenreine
Schreibblatt rinnt, können seltsame Wortklaubereien entstehen; ein
Spiel zwischen Gedanken und Fingertippen, konstruierter Spontanmüll,
vielleicht, gar seicht, gar leicht, zelebriert durch die schwarze Tasten
einer Vorsintflutschreibmaschine, immerhin.
Für einmal geht es dabei um nichts, rein gar nichts, die absolute
Freiheit, zu tun, zu tippen, wasauchimmer, drucklos, haltlos, irgendwas,
irgendwie, flapph halt, verstehstu mich?! Egal. Flapph und löph,
zentruki und negrosco sowieso, jah. Das Nichts für sich geniessen,
für nichts. Eine Kunst für sich. Oder halt auch einfach nur
die Unfähigkeit, Sinn zu machen. Eine berechtigte Ueberlegung, fürwahr,
die bereits aber auch wieder die Bedeutung einer gewissen Ernsthaftigkeit
annimmt; vergessen wirs also ganz schnell wieder, so geht das nicht.
Streicheleinheiten ans schwarztastige Nichts, dem verspannten Hirn
tuts wohl...
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